© IMAXIn den letzten Jahren ist „IMAX“ zu einem immer wichtigeren Begriff in Hollywood geworden, wenn es um die Vermarktung neuer Kinofilme geht. Es gibt kaum noch eine große Filmveröffentlichung, die den Begriff nicht erwähnt. Geworben wird mit Kinobildern, die sich während eines Films nach oben und unten öffnen und dadurch eine bislang unerreichte Immersion versprechen – sei es nur in einzelnen Sequenzen oder, wie zuletzt bei Christopher Nolans „Die Odyssee“, sogar über die gesamte Laufzeit.
Das Problem dabei ist, dass „IMAX“ inzwischen zu einem äußerst schwammigen Begriff für eine Technologie geworden ist, die ihr eigenes Versprechen kaum einlösen kann. Was als ultimatives Kinoerlebnis beworben wird, ist für die überwältigende Mehrheit der Zuschauer weder erreichbar noch dauerhaft zugänglich. Aus künstlerischer Sicht bleibt der tatsächliche Mehrwert zudem überraschend gering.
„IMAX ist ein Schwindel – viel Marketing, wenig Mehrwert“ weiterlesen













