Für den Oktober habe ich einen Kinofilm und eine Serie in einem Beitrag zusammengefasst. Ich schreibe über die düstere Version eines alten Mythos „The Death of Robin Hood“ sowie die erste Staffel einer neuen Serie aus dem berühmten Avatar-Franchise „Avatar: Die sieben Häfen“.
In den letzten Jahren ist „IMAX“ zu einem immer wichtigeren Begriff in Hollywood geworden, wenn es um die Vermarktung neuer Kinofilme geht. Es gibt kaum noch eine große Filmveröffentlichung, die den Begriff nicht erwähnt. Geworben wird mit Kinobildern, die sich während eines Films nach oben und unten öffnen und dadurch eine bislang unerreichte Immersion versprechen – sei es nur in einzelnen Sequenzen oder, wie zuletzt bei Christopher Nolans „Die Odyssee“, sogar über die gesamte Laufzeit.
Das Problem dabei ist, dass „IMAX“ inzwischen zu einem äußerst schwammigen Begriff für eine Technologie geworden ist, die ihr eigenes Versprechen kaum einlösen kann. Was als ultimatives Kinoerlebnis beworben wird, ist für die überwältigende Mehrheit der Zuschauer weder erreichbar noch dauerhaft zugänglich. Aus künstlerischer Sicht bleibt der tatsächliche Mehrwert zudem überraschend gering.
„Die Odyssee“ von Christopher Nolan ist wohl der mittelmäßigste Film, den der große Regisseur in seiner Karriere abgefilmt hat. Dieser Film ist weit davon weg, ein Meisterstück wie „Oppenheimer“ und „Interstellar“ zu sein, jedoch auch bei weitem kein Reinfall wie „Tenet“. Irgendwo dazwischen ordnet sich Nolans Interpretation der Geschichte Homers ein. „Die Odyssee“ ist leider nichts Halbes und nichts Ganzes, wird seinem Hype unter Kritikern und Zuschauern überhaupt nicht gerecht und lässt mich mit vielen Fragezeichen zurück.
Für März und April habe ich einen Kinofilm und eine Serie in einem Beitrag zusammengefasst. Ich schreibe über den Überraschungshit „Der Astronaut – Project Hail Mary“, sowie die finale fünfte Staffel der Kultserie „The Boys“.
„Maul – Shadow Lord“ ist ein neuer Nachfolger / ein neues Spin-off zur beliebten „The Clone Wars“-Serie von Lucasfilm. Ähnlich wie in „The Bad Batch“ werden sich Charaktere, die in „The Clone Wars“ besonders gut funktioniert haben, herausgesucht und eine eigenständige Serie mit ihnen erschaffen.
Mit „Avatar: Fire and Ash“ erhalten wir nun endlich ein vollständigeres Bild von James Cameron Vision für das „Avatar“-Franchise. Während „The Way of Water“ alleinstehend noch eine jämmerliche Fortführung der Geschichte darstellte, komplettiert „Fire and Ash“ die begonnene Reise auf zufriedenstellende Art und Weise. James Cameron ist mit „Avatar“ noch nicht dort angelangt, wo er sein sollte, aber er nähert sich stückweise an.
„Avatar: Fire and Ash“ ist besser als „The Way of Water“. Und ich bin heilfroh, dass dem so ist, nachdem mich James Cameron vor drei Jahren so enttäuscht hat. Das bedeutet allerdings nicht, dass nun alles wieder in Ordnung ist. Auch der dritte Teil der Avatar-Reihe ist dramaturgisch zerfahren, besitzt spürbare Längen und kann an die Magie des ersten, nun sechszehn Jahren alten ersten Films nicht anknüpfen. Viele Altlasten überträgt James Cameron auch in diesen Film und zeitgleich zeigt er, dass seine Kreativität doch noch nicht totzusagen ist.
Für Juli und August habe ich wieder zwei Kinofilme in einem Beitrag zusammengefasst. Ich schreibe über den neusten MCU-Film „The Fantastic Four: First Steps“, sowie den Steven-Spielberg-Klassiker „Der Soldat James Ryan“.
James Gunn scheitert an Superman. Der geniale Kopf hinter der Guardians-of-the-Galaxy-Reihe, der unfehlbare Comicbook-Nerd, welcher auch mit dem Suicide Squad noch einen passablen Film ablieferte, verhebt sich gehörig an der ikonischen DC-Legende und ebnet seinem eigenen DCU damit einen schwierigen Start.
„F1“ ist der Formel-1-Film von Joseph Kosinski und der spirituelle Nachfolger zu „Top Gun: Maverick“. Die waghalsige Action, die vor drei Jahren in der Luft stattfand, soll nun mit den schnellsten Rennwaagen der Welt auf die Straße gebracht werden. Mit echten Autos auf echten Strecken wird mit jedem erdenklichen Kamerawinkel versucht, die Spannung und Geschwindigkeit der Formel 1 auf die Leinwand zu übertragen. Das Ergebnis davon ist allen Ehren wert, nur gelingt es „F1“ nicht annähernd dieselbe Magie einzufangen, wie es zuletzt der „Top Gun“-Fortsetzung gelungen ist.
Für Mai und Juni habe ich wieder zwei Kinofilme in einem Beitrag zusammengefasst. Ich schreibe über die Neuauflage einer Kultreihe in Form von „Karate Kid: Legends“, sowie dem Spin-off einer beliebten Actionreihe namens „From the World of John Wick: Ballerina“.
„Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ wird dieses Jahr 20 Jahre alt und startete am 19. Mai 2005 in den Kinos. Schon damals galt dieser Film als „der Gute“ unter der ansonsten verhassten Prequel-Trilogie von George Lucas. Und nach der Renaissance der Star-Wars-Prequels in den letzten knapp zehn Jahren avancierte Episode III für viele zum Besten unter allen Star-Wars-Filmen. Nur ist den meisten Zuschauern immer noch nicht klar, wie gut „Die Rache der Sith“ in Wirklichkeit ist.
„Mission: Impossible – The Final Reckoning“ knüpft an den 2023 erschienenen „Dead Reckoning“ an. Und zwar nicht nur inhaltlich, sondern auch qualitativ. Wenige erinnern sich, dass der siebte Teil aus vorletztem Jahr eigentlich ein „Part One“ im Titel enthielt und davon ausgehend ursprünglich bereits 2024 mit einem finalen „Part Two“ fortgesetzt werden sollte. Das finanziell gedämpfte Ergebnis und der Autorenstreik in Hollywood machten dem allerdings einen Strich durch die Rechnung.
Kurz nach Ostern habe ich eine Serie und einen Film mit demselben Namen gesehen: Die Serie „Türkisch für Anfänger“ lief zwischen 2006 und 2008 im deutschen Fernsehen, ehe ihr Erfolg im Jahr 2012 den gleichnamigen Kinofilm nach sich zog.
Nach fast sieben Jahren, sechs Staffeln und 65 Episoden hat „Cobra Kai“ seinen Abschluss gefunden. Die Autoren Jon Hurwitz, Josh Heald und Hayden Schlossberg haben mit der Serie die wohl beste „Legacy“-Fortsetzung geschaffen und das wird man ihnen nie nehmen können. Die ersten beiden Staffeln, aber insbesondere die Erste, waren von ihrem Konzept, ihrem Stil und ihrer humorvollen Art so einzigartig, dass sie das „Karate Kid“-Franchise auf unerwartete Art neu wiederbelebt haben.