Tenet

Tenet© Warner Bros.

Was ist „Tenet“? Einerseits der erhoffte Publikumsmagnet und Neustart für die Kinos, andererseits Nolans neues, verworrene und zeitumkehrende „Meisterstück“. Vor allem ist „Tenet“ jedoch kein besonders guter Film, sondern womöglich Nolans schwächstes Werk seit so einigen Jahren. Aber ich kritisiere nicht mögliche Logikfehler, fehlenden Humor oder eine zu komplizierte Handlung. Jeder Zuschauer und Kritiker kann hier ohne Gesichtsverlust zugeben, den Film nach dem ersten Sehen nicht gänzlich verstanden zu haben.

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They Shall Not Grow Old

They shall not grow old© Warner Bros. Pictures Germany

Viel wurde über diese neuartige Doku geschrieben, wenig davon werden Peter Jackson und die Technologie dahinter dem gerecht. “They Shall Not Grow Old” ist ein schönes Experiment bezüglich der modernen Aufbereitung von 100 Jahre altem Bildmaterial, aber erzeugt dabei weder den gewünschten Aha-Effekt, noch will das Ganze so recht als Film und “reale” Kriegserfahrung funktionieren.

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Assassin’s Creed

Assassin's Creed© Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Es ist offensichtlich, warum die Mehrheit diesen Film nicht mag. Es ist offensichtlich, wieso diese Interpretation der Vorlage scheitert. Ich kenne die Spielreihe “Assassin’s Creed”. Tatsächlich bin ich sogar großer Fan und habe fast jedes Hauptspiel der Reihe gespielt. Und ich mag diesen Ansatz, den der Regisseur Justin Kurzel hier gewählt hat.

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Star Wars: The Clone Wars

Star Wars: The Clone Wars© Lucasfilm/Disney

Meine Beziehung zu „Star Wars: The Clone Wars“ ist ambivalent. Obwohl ich den Film und die Serie damals als Kind/Jugendlicher gesehen habe, war ich von Anfang an kein großer Fan vom Trickfilm. Wie so viele andere auch, empfand ich Ahsoka als neuen Charakter sowie ihre Einführung sehr holprig. Weder gefiel mir ihre Art, noch habe ich irgendeinen Sinn in dieser Figur gesehen. Die Prequels haben dutzende Jedi eingeführt, die man hätte ergründen können; die Beziehung zwischen Obi-Wan und Anakin hätte den Kern ausmachen sollen.

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Indiana Jones – Kritik zur Filmreihe

Indiana Jones© Paramount

Jäger des verlorenen Schatzes“ war wohl das erfolgreichste Projekt von Steven Spielberg und George Lucas. Die Idee kam von Lucas, aber aufgrund seiner Arbeit an der Star-Wars-Trilogie gab er sie seinem Freund Steven Spielberg in die Hand und steuerte fortan lediglich die Geschichte bei, während Lawrence Kasdan das Drehbuch alleine übernahm (nur für den ersten Teil wohlgemerkt). Daraus entstanden schließlich eine der kultigsten Action-Abenteuerfilme aller Zeiten. Trotz ihres historisch verankerten Fundaments definierte diese Reihe aber vor allem der Spaß, das Abenteuer und die charmant-witzigen Charaktere.

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Birds of Prey

Birds of Prey© Warner Bros.

Warner Bros. und das inoffizielle DCEU haben seit ungefähr einem Jahr einen guten Lauf. Nach dem „Justice League“-Debakel hat „Aquaman“ über eine Milliarde US-Dollar eingespielt, „Shazam“ hat flächendeckend positiven Kritiken bekommen und „Joker“ war nicht nur brachial erfolgreich, sondern sorgte für unfassbare 11 Oscar-Nominierungen. Ob nun „Birds of Prey“ diesen finanziellen Erfolg fortsetzen kann, bleibt abzuwarten; qualitativ reiht er sich für mich jedoch neben die älteren, mittelmäßigen DC-Filme ein (Man of Steel, Suicide Squad, Justice League und auch Shazam).

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Weathering With You

Weathering With You© CoMix Wave Films

„Weathering with you“ ist wohl bereits im Voraus der schwierigste Film für Regisseur Makoto Shinkai gewesen, der vor knapp drei Jahren seinen großen Durchbruch mit „Your Name.“ feiern konnte. „Your Name.“ war ein weltweites Phänomen, welches mit seiner Geschichte, dem Soundtrack und seiner visuellen Pracht eine riesige Gemeinschaft verzauberte.

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Ad Astra

© Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Wer James Grays Filme kennt, der sollte nicht überrascht sein, dass er auch mit seinem neusten und womöglich besten Kinofilm „Ad Astra“ keinen klassischen Science-Fiction-Actioner erhält. „Die versunkene Stadt Z“ war bereits trotz seines Indianer-Jones-esken Titels alles andere als ein witzig-unterhaltsamer Abenteuerfilm alla Steven Spielberg. Ruhiger, bewusster, realitätsnaher – alles Attribute, die nun ebenso auf „Ad Astra“ zutreffen.

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